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NamenforschungNamenkundeOnomatologieOnomastik 

JACOBY

Flektiertes Patronym (lateinischer Genitiv) zu ↑Jacob.

Basisname Jacob

Patronym zum gleichlautenden Rufnamen. Dieser geht zurück auf hebr. ja'aqov und bedeutet ‘Er [Gott] möge schützen’. Siehe auch ↑Jacques, ↑Koob.

Herkunft und Bedeutung

Die Namenstradition weist auf den biblischen Patriarchen Jakob (Gen 25,23–27 EU).

Die hebräische Ursprungsform יַעֲקֹב Jaʿakow hat nach verbreiteter Auffassung ihre etymologische Wurzel in dem hebräischen Begriff עָקֵב Akew, „Ferse“. Insofern verweist der Name auf das Wort „Fersenhalter“. Grundlage für diese Bedeutung ist die alttestamentliche Erzählung, wonach sich Jakob bei seiner Geburt an der Ferse seines Zwillingsbruders Esau (dem Erstgeborenen) festhielt (Gen 25,26 EU).

Nach anderer Auffassung geht der Personenname Jaʿakow auf einen Satznamen zurück, der lautete: „(Gott) beschützt / beschütze“.

Français

Jacoby : Forme latinisée du prénom Jacques (éventuellement de Jacob, qui a la même étymologie) surtout portée en Moselle (également 971, 60). Variante : Jacobi (67). 

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Online-Kartierung - Luxemburgischer Familiennamenatlas - Répartion des noms au Luxembourg

JAKOBUS | JACOBI | JACOBY | JAKOBY | JAKOBI | JACOBBI | JACOBIE| JACOBÉ

Jakobus von Santiago die Compostela

Um Jakobus ranken sich besonders in Spanien zahlreiche Legenden. So soll er der Apostel gewesen sein, der nach der Himmelfahrt Jesu auf der Iberischen Halbinsel predigte. Er soll Jünger mit der Prophezeiung geworben haben, dass er nach seinem Tod Unzählige bekehren werde. Während der Reise hatte er jedoch so wenig Erfolg, dass er eines Tages, laut Überlieferung, mutlos und verzweifelt im Gebiet des heutigen Saragossa am Ufer des Ebro gesessen habe. Als er den Entschluss gefasst habe, die Mission abzubrechen, soll ihm die Jungfrau Maria auf einer Säule erschienen sein und ihn ihrer Unterstützung versichert haben.

Nach einer anderen, für den Jakobuskult in Santiago de Compostela grundlegenden Legende übergaben seine Jünger den Leichnam des Apostels nach der Enthauptung einem Schiff ohne Besatzung, das später in Galicien im Nordwesten Spaniens anlandete. Helfer setzten ihn weiter im Landesinneren bei. Dann geriet das Grab in Vergessenheit. Nach der Wiederentdeckung im 9. Jahrhundert wurde darüber eine Kapelle, später eine Kirche und schließlich die Kathedrale errichtet, um die herum sich der Pilgerort Santiago de Compostela entwickelte und zu der die Jakobswege führen.

Seit dem späten 9. Jahrhundert wurde dem Apostel, der sich zum Nationalheiligen entwickelte, zunehmend eine militärische Funktion zugeschrieben. König Alfons III. von Asturien (866-910) führte seine Siege auf das Eingreifen des Heiligen zurück. Dabei handelte es sich um Kämpfe nicht nur gegen die Mauren, sondern auch gegen christliche Feinde. Die Eroberung der Stadt Coimbra 1064 durch König Ferdinand I. von Kastilien und León schrieb man der Hilfe des „Soldaten Christi“ Jakobus zu. Einer späten, aus dem 12. Jahrhundert stammenden Legende zufolge griff Jakobus schon im Jahre 844 in der Schlacht von Clavijo auf der Seite der Christen gegen die Mauren ein und führte den Sieg herbei, wobei er als Ritter auf einem Schimmel erschien In den Chroniken finden sich viele Berichte solcher Art. Jakobus erhielt den Beinamen Matamoros (Maurentöter). Im Spätmittelalter wurde er bildlich als galoppierender Ritter dargestellt. ¡Santiago y cierra, España! (Sankt Jakob und greif an, Spanien!) wurde zum traditionellen Schlachtruf der spanischen Heere. In der frühen Neuzeit erhielt Jakobus auch bei der Eroberung Amerikas und bei Kämpfen gegen die Türken die Funktion des Schlachtenhelfers. 

Nach heutigem Forschungsstand gibt es außerhalb des Neuen Testaments keine Belege für die Historizität des Jakobus. Daher existiert auch kein Anhaltspunkt für die Vermutung, dass Jakobus sich tatsächlich auf der Iberischen Halbinsel aufgehalten hat. Die älteste Quelle, die einen Aufenthalt in Spanien erwähnt, ist das Breviarium apostolorum aus der Zeit um 600, wo nur knapp behauptet wird, er habe in Spanien und „an westlichen Orten“ gepredigt. Diese Idee wurde dann von verschiedenen Autoren (u.a. Isidor von Sevilla, Aldhelm von Sherborne und Beatus von Liébana) aufgegriffen, jedoch nicht besonders betont. Erst im Hymnus „O dei verbum patris ore proditum“ aus dem späten 8. Jahrhundert wird Jakobus als Patron und Beschützer Spaniens bezeichnet. Die Behauptung, dass die Gebeine des Jakobus nach Spanien gebracht wurden, taucht erstmals in Urkunden des 9. Jahrhunderts auf, wo auf die Entdeckung des angeblichen Apostelgrabs unter König Alfons II. (791-842) Bezug genommen wird, die nach 818 zu datieren ist. Diese Behauptung wird von der Forschung nicht als glaubwürdig betrachtet, denn in der Spätantike und während der gesamten Zeit der Westgotenherrschaft auf der Iberischen Halbinsel, die bis zum Zeitraum 711-719 dauerte, war von einem Begräbnis des Apostels in Spanien nie die Rede.

(Wikipedia)

Namensformen 

Der Name Jakob findet sich in vielen Sprachen in unterschiedlichen Formen, daneben auch in Kurzformen wie Jaki, Koebi, Jako. 

in Dialekten und westgermanischen Sprachen

    Bairisch: Jaggl, Jagge, Joggl

    Englisch: Jacob, Jack, Jake, Jaki, James, Jamie, Jaime, Jim, Jimmy

    Jiddisch: Jankev, Jankl (Yankl), Jankel, Jankele

    Kölsch: Köbes

    Niederländisch: Jacob, Jakob, Jacobus, Jakobus, Jaap, Jaak, Sjaak, Koos, Kobus, Kobe

    Ostfriesisch: Jabbo, Coob (von Jacobus)

    Alemannisch: Köbi 

in Sprachen Europas 

    Albanisch: Jakup

    Bosnisch (Muslime): Jakub

    Bulgarisch: Яков Jakov

    Dänisch: Ib (Kurzform)

    Estnisch: Jaagup, Jaak

    Färöisch: Jákup

    Finnisch: Jaakko

    Französisch: Jacques

    Galicisch: Santiago, Xacobe, Xaime, Iago.

    Griechisch: Iákovos, Ιάκωβος

    Irisch: Seamus, Séamus

    Italienisch: Giacomo oder Jacopo (veraltet: Giacobbe)

    Katalanisch: Jaume

    Kroatisch: Jakov, Jako

    Lettisch: Jēkabs

    Polnisch: Jakub, Kuba, Kubuś

    Portugiesisch: Jaime, Jacó, Diogo, Tiago, Thiago (brasilianisch)

    Rätoromanisch: Giachem, Giachen, Jachen

    Rumänisch: Iacob

    Russisch: Иаков, Яков, Якоб, Жеков; Jakow, Jascha

    Schottisch-gälisch: Hamish, Seamus

    Serbisch: Jakov (kyrillisch geschrieben: Јаков)

    Sorbisch: Jakub

    Spanisch: Diego, Jaime, Iago, Xaime, Yago, auch Santiago (wörtlich: heiliger Jakobus), Thiago, Tiago

    Slowakisch: Jakub, Kubko

    Tschechisch: Jakub, Kuba, Kubík

    Ukrainisch: Яків, Jakiv

    Ungarisch: Jakab

In einem Teil des slawischen Sprachraums ist der Name Jakob auch unter dem Namen Жеков (Shekow, Zhekov, Jekov) verbreitet. 

Sprachen anderer Kontinente

    Arabisch: Yaʿqūb (Yakub) (يعقوب)

    Armenisch: Hakob (Հակոբ bzw. in traditioneller Orthografie Յակոբ (Jakob))

    Hebräisch: יַעֲקֹב Jaʿakow, Yaakov

    Kurdisch: Yakub

    Persisch: (Yàghoob) (یعقوب)

    Türkisch: Yakup

    in Ghana und Nigeria: Yakubu